„Mit Geduld, Unterstützung und der Bereitschaft zu lernen, kann Integration erfolgreich gelingen.“
Der Wunsch, mit Menschen zu arbeiten, führte sie nach Deutschland, wo sie in der Pflege gute berufliche Perspektiven sah. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) mit Sprachförderung sammelte sie erste praktische Erfahrungen und schloss anschließend erfolgreich ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin ab.
Die größten Herausforderungen waren die deutsche Sprache sowie die Eingewöhnung in ein neues Land, eine andere Kultur und das Gesundheitssystem. Dank der Unterstützung durch Kollegen, Praxisanleiter und ihren Arbeitgeber konnte sie sich schnell einleben und weiterentwickeln.
Heute arbeitet sie mit großer Freude in der Pflege und empfiehlt Arbeitgebern, internationalen Pflegekräften Zeit zur Eingewöhnung zu geben, sie beim Spracherwerb zu unterstützen und ihnen mit Geduld und Offenheit den Start zu erleichtern. Die Begleitung durch das IFaP-Projekt empfand sie dabei als wertvolle Unterstützung für ihre Integration.
„Die größte kulturelle Herausforderung war für mich, dass ich aus einer Kultur komme, in der Menschen oft wärmer und emotionaler miteinander umgehen.“
Die Begeisterung für Medizin und die Arbeit mit Menschen führte sie in den Pflegeberuf. Durch ein internationales Rekrutierungsprogramm entschied sie sich für den Anerkennungsweg in Deutschland und wurde während des gesamten Prozesses eng begleitet.
Die Anerkennung war anspruchsvoll – insbesondere wegen der sprachlichen, organisatorischen und bürokratischen Anforderungen. Eine Integrationsbeauftragte unterstützte sie bei Formalitäten, der Kommunikation mit Behörden und begleitete sie bis zum erfolgreichen Abschluss des Anerkennungsverfahrens.
Auch die Eingewöhnung in den deutschen Arbeitsalltag brachte kulturelle und sprachliche Herausforderungen mit sich. Dank der Unterstützung ihres Teams und regelmäßiger Begleitung konnte sie diese gut bewältigen und sich erfolgreich integrieren.
Heute schätzt sie die hohe Lebensqualität und die beruflichen Perspektiven in Deutschland. Sie empfiehlt internationalen Pflegekräften, ihre Deutschkenntnisse frühzeitig auszubauen und Unterstützungsangebote aktiv zu nutzen. Arbeitgebern rät sie, Integrationsbeauftragte, Sprachförderung und eine enge Begleitung anzubieten, um internationalen Fachkräften den Einstieg zu erleichtern.
„Es ist wichtig, sich intensiv um die Sprache zu kümmern, damit man sich wirklich wohlfühlt und gut arbeiten kann.“
Sein Weg in die Pflege begann mit einem Pflegestudium und anschließender Berufserfahrung im Krankenhaus. Der Wunsch, sich beruflich weiterzuentwickeln, führte ihn nach Deutschland, wo er nach intensiver Vorbereitung und dem Erlernen der deutschen Sprache eine Stelle in einer Rehabilitationsklinik antrat.
Der Start war aufgrund der Sprache und der neuen Kultur herausfordernd. Durch die Unterstützung seiner Kollegen, seiner Vorgesetzten und des IFaP-Projekts gelang ihm jedoch die Eingewöhnung. Nach erfolgreichem Abschluss seines Anerkennungsverfahrens arbeitet er heute als Pflegefachkraft.
Rückblickend würde er diesen Weg wieder gehen. Anderen internationalen Pflegekräften empfiehlt er, frühzeitig gute Deutschkenntnisse zu erwerben. Arbeitgebern rät er, gezielte Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten, um die fachliche Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeitender zu erleichtern.
„Mir war immer wichtig, ernst genommen und wertgeschätzt zu werden.“
Der Wunsch nach beruflicher Perspektive führte sie nach Deutschland, wo sie sich für eine Ausbildung in der Pflege entschied. Nach anfänglichen Herausforderungen durch Sprache, Organisation und kulturelle Unterschiede fand sie ihren Weg und arbeitet heute in der ambulanten Intensivpflege.
Der Einstieg in die Ausbildung war besonders sprachlich anspruchsvoll. Mit Geduld, Durchhaltevermögen und der Unterstützung ihres Umfelds konnte sie sich weiterentwickeln und ihren Platz im Team finden.
Rückblickend würde sie diesen Weg wieder gehen. Anderen internationalen Pflegekräften empfiehlt sie, nicht aufzugeben, die Sprache kontinuierlich zu lernen und Geduld mit sich selbst zu haben. Arbeitgeber sollten neuen Mitarbeitenden Zeit zur Eingewöhnung geben, Wertschätzung zeigen und dafür sorgen, dass sie sich als Teil des Teams fühlen.